Witt-Gruppe eröffnet virtuelle Umkleidekabine
Oktober 2026
Die Witt-Gruppe entwickelt immer mehr digitale Angebote, die mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz den Online-Einkauf vereinfachen und das Kundenerlebnis an allen digitalen Touchpoints der Modemarken der Gruppe verbessern. Nachdem die Gruppe mit einem VoiceBot einen leistungsfähigen Sprachagenten eingeführt hat, der erstmals in Deutschland auch natürliche, menschenähnliche Sprachkonversationen mit den Kundinnen und Kunden ermöglicht, eröffnet sie nun mit dem neuen Feature "Virtual Try-on" in der heine-App eine virtuelle Umkleidekabine.
CEO Patrick Boos sagt: "Mit Virtual Try-on setzt die Witt-Gruppe ein klares Zeichen für eine moderne Customer Experience: Das Feature verbindet innovative, leicht zugängliche KI-Technologie mit persönlicher, digitaler Modeberatung, die genau da ansetzt, wo Kundinnen heute einkaufen. Das ist für uns ein wichtiger Baustein, um auf dem Weg zu einem echten Omnichannel-Unternehmen noch mehr Kundinnen online zu gewinnen."
Mit dem neuen Feature „Virtual Try-on“ können Kundinnen besser einschätzen, wie ein Kleidungsstück an ihnen wirkt. Während der bisherige Onlineshop vor allem zum Stöbern und gezielten Finden von Produkten genutzt wird, soll die virtuelle Umkleidekabine ein personalisiertes und inspirierendes Einkaufserlebnis ermöglichen. Sie lädt ausdrücklich zum spielerischen Ausprobieren bisher ungewohnter Styles und Farben ein und erlaubt kreatives Self-Design, das für Frauen über 50 immer wichtiger wird. Die App stärkt das Vertrauen in die Kompetenz der Modemarke auch in der digitalen Welt und beseitigt Unsicherheiten in der Kaufentscheidung. Deshalb erwartet das Unternehmen einen spürbaren Rückgang der Retouren im Online-Handel.
Für die Nutzung laden Kundinnen in der heine-App ein Foto von sich hoch und wählen anschließend ein Kleidungsstück aus. Das Produktbild wird mithilfe eines KI-basierten Bildgenerierungsdienstes auf die abgebildete Person projiziert. Die Anwendung führt in wenigen Schritten durch den Prozess und erzeugt innerhalb vonSekunden ein Bild, auf dem das ausgewählte Kleidungsstück virtuell am Körper der Kundin dargestellt wird.
Das Feature zeigt damit auf einen Blick, ob Style und Farbe des Kleidungsstücks zum eigenen Typ passen. Die Technologie kann Körperproportionen bereits teilweise berücksichtigen, ersetzt jedoch keine exakte Größen- oder Passformberatung. Die virtuelle Anprobe ist ein inspirierender, visueller Wegweiser und nimmt der Kundin die größte Hürde bei der ersten Auswahl.
Das Angebot wird zunächst ausschließlich in der heine-App als exklusives App-Feature eingesetzt. Die einfache Bedienung mit wenigen Schritten wurde gemeinsam mit den UX-Fachleuten der Witt-Gruppe und dem zentralen Tech- und Consulting-Dienstleister Otto Group one.O entwickelt und soll auch Kundinnen zugänglich sein, die bislang weniger Erfahrung mit digitalen Anprobe- und Beratungsfunktionen haben.
Über die Witt-Gruppe
Mit 21,5 Millionen Kund*innen weltweit, einem Umsatz von 1,244 Mrd. Euro (IFRS) im Geschäftsjahr 2025/26 und einem Onlineanteil von rund 43 Prozent zählt die Witt-Gruppe zu den führenden textilen Omnichannel-Unternehmen für die Zielgruppe 50plus. Die Unternehmensgruppe ist derzeit mit fünf Markenkonzepten in neun Ländern, darunter die 1907 gegründete Marke Witt, sowie mit 20 Online-Shops aktiv. Daneben ist das Weidener Unternehmen auch mit rund 110 Filialen im stationären Handel vertreten. Seit Ende 2019 gehört die Marke heine zur Witt-Gruppe, seit 2025 die Marke Sheego.
Die Witt-Gruppe ist mit rund 3.500 Mitarbeitenden nicht nur einer der größten Arbeitgeber der Oberpfalz, sondern auch einer der beliebtesten Deutschlands und gehört zu den rund fünf Prozent der beliebtesten Unternehmen auf kununu. Seit 1987 ist die Witt-Gruppe Teil der Otto Group. Weitere Informationen finden Sie unter www.witt-gruppe.eu.